5 Fragen an den Automotive SPICE® Berater vor der Beauftragung

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5 Fragen an den Automotive SPICE® Berater vor der Beauftragung

Sie wollen von Automotive SPICE® profitieren und klare Verantwortlichkeiten und effektive und effiziente Abläufe in der Entwicklung etablieren? Dafür mag es verschiedene Beweggründe geben wie beispielsweise Kundenerwartung, Risiko- und Kostenreduktion, Qualitätssteigerung und zunehmende Produkt- und Projekt-Komplexität. Was auch immer die aktuell dominierenden Gründe für die Einführung von Automotive SPICE® sind es gibt einige Aspekte, die für eine erfolgreiche und nachhaltige Prozessentwicklung nach ASPICE unbedingt zu beachten sind. Ein Faktor, der über den Erfolg und Misserfolg nur allzu oft entscheidet, ist die Auswahl der richtigen Beratungsunterstützung.

Die erfolgreiche Umsetzung erfordert die nachhaltige Veränderung von Abläufen und Verhaltensweisen in Ihrem Unternehmen. Profitieren Sie hier von der Erfahrung derer, die diesen Wandel bereits in mehreren Unternehmen begleitet haben. Gute Berater entwickeln Ihre Prozesse zusammen mit Ihren Fachexperten zielgerichtet und praktikabel weiter.

1. Warum kann ich Ihrer Expertise vertrauen?

Ein erfahrener Berater kennt die detaillierten Kundenerwartungen und die dahinter liegenden Befürchtungen, und weiß die Prozesserfolge richtig zu kommunizieren. Er kennt die Risiken und Fallstricke, die in einer sich ständig ändernden Projektwelt entstehen können, und kann Ihnen erfolgreich begegnen. Er achtet darauf, dass frühzeitig Erfolge erzielt werden und behält vor allem das „große Ganze“ im Auge, also die Effizienz des Gesamtentwicklungsprozesses.

2. Wie unterstützen Sie die Veränderung der Abläufe und Reaktionen?

Prozesse sind Chefsache. Prozess-Management, -Definition, -Rollout und -Überwachung wird zwar delegiert, die Gesamtverantwortung verbleibt jedoch beim Management. Das Management Kommittent muss kontinuierlich in allen Teams sichtbar sein. Prozesseinhaltung muss glaubhaft bekannt, authentisch vorgelebt, nachhaltig eingefordert und strikt wertschätzt werden. Wer sich als Chef das Recht herausnimmt, die Regeln, die er gerade definiert hat, bei der ersten Gelegenheit zu übertreten, darf sich nicht wundern, wenn seine Mitarbeiter ihm in der Übertretung der Regeln ’nacheifern‘. Der erfahrene Berater wird auf solche Dinge achten und Sie darin unterstützten die richtigen Signale auszusenden.

3. Wie unterstützen Sie die Entwicklung der Entwicklungsprozesse?

Die Akzeptanz der Prozesse ist der Schlüssel zum Erfolg. Prozesse werden aber erst akzeptiert, wenn es keine attraktiveren Alternativen gibt. Daher ist darauf zu achten, dass der möglichst einfache aber dennoch effektive Prozess gefunden wird, indem man möglichst wenige und einfach zu pflegende Dokumente als Standard entwickelt. Dann werden die Aktivitäten erarbeitet, die mit möglichst geringem Aufwand und Unterbrechungen diese Dokumente erzeugen und angemessen verifizieren. Es werden klare Verantwortungen definiert, zugeordnet und die Personen entsprechend trainiert. Akzeptierte Prozesse folgen einfach zu merkenden Regeln, sind einfach zu verstehen und werden in jeweils notwendigen Detailierungslevel kommuniziert.

4. Wie wird sichergestellt, dass Änderungen sowohl lokal im Team als auch global im Gesamtprozesses zu einer echten Verbesserung führt?

Lokale Optimierung von Ablaufen oder Vorgaben führen oft zu übermäßigen Aufwänden, „Verschlimmbesserungen“, an anderer Stelle des Entwicklungsprozesses. Damit es dazu nicht kommt, ist besonders auf die organisatorischen Schnittstellen zwischen den Teams zu achten. Zwar ist es unbedingt wünschenswert, dass der Informationsfluss zwischen verschiedenen Teams und Personen in Meetings effektiv sichergestellt wird. Dies allein genügt jedoch nicht. Ebenso wichtig ist es, dass die Information in den Dokumenten richtig und verständlich sind und die dann in den Meetings besprochen werden. Gute Standards stellen sicher, dass die Teams alle notwendigen Informationen für das anstehende Arbeitspaket vollständig, rechtzeitig und qualifiziert bekommen. Dann kann das Team auch die eigene Arbeit entsprechend der vorgegebenen Kriterien durchführen und qualifizieren. In der Praxis geht dies nur, wenn die Aufgaben in kleinen Arbeitspaketen aufteilt werden und der Projektfortschritt durch einen kontinuierlichen Informationsfluss sichergestellt wird.

5. Wie werden die Manager befähigt, die Teams zur Prozesseinhaltung anzuleiten?

Das mittlere Management fungiert allzu oft als wirklich dichte Lehmschicht: viele Informationen fließen von der Leitung nicht adäquat zu den Teams und umgekehrt. Dies passiert häufig einfach deshalb, weil kurzfristige Projektziele alle anderen Themen zu dominieren scheinen. Hier ist es wichtig, die Leiter zu befähigen, sich und die Teams für interne Ziele zu motivieren, und gute Lösungen bei gegensätzlich erscheinen Zielen zu erarbeiten und umzusetzen.

Der Mehrwert

Nach Statistiken des SEI werden in erfolgreichen Verbesserungsprogrammen durchschnittlich ein ROI von 1:5 nach 3 bis 5 Jahren erreicht, aber 2 aus 3 Verbesserungsprogramme werden vorzeitig abgebrochen. Scheitern wäre also statistisch gesehen „normal“. Wenn Sie jedoch erfolgreich sein wollen, dann lassen Sie sich von einem erfahrenen Beratungsteam begleiten.
Wir sin der Überzeugung, dass unseres Erfahrung Ihnen hilft, Ihre Ziele zeitnah und effektiv umzusetzen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, was unsere Dienstleistungen auszeichnet, dann kontaktieren Sie uns noch heute.